Sonnenschutz Tipps für Babys, Kinder und Jugendliche

Sonnenschutz für Babys, Kinder und Jugendliche

Sonnenschutz für Babys, Kinder und Jugendliche

Kinder spielen mit Begeisterung an der frischen Luft. Darin sollten wir sie unterstützen! Hier können sie all ihre Sinne einsetzen um etwas über sich und die Welt zu erfahren.

Wichtig für uns Eltern ist, sie mit einem ausreichenden Sonnenschutz zu versorgen; unter anderem  😉 .

Auch wenn für die Älteren unter uns, der Sommer während der Jugendzeit häufig mit einem anfänglichen Sonnenbrand verbunden war. Die teure Sonnencreme wurde in unserer Kindheit nur sparsam eingesetzt, wenn überhaupt.

Heute wissen wir es besser:

  • Sonnenbrände in der Kindheit sind zu vermeiden!

  • Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko, ganz besonders die, die man in der Kindheit erlitten hat.
  • Übertriebene UV-Belastung befördert schon in der Kindheit die Hautalterung.
  • Mit unseren heutigen Kenntnissen über die Zusammenhänge zwischen UV-Strahlen und Gesundheitsschäden und den modernen effizienten Sonnenschutzmitteln ist es kein Hexenwerk diesen Schäden aus dem Weg zu gehen.
  • Es ist nicht nur unsere Aufgabe unsere Kinder vor UV-bedingten Schäden zu schützen, sondern sie auch darüber aufzuklären und mit gutem Beispiel voranzugehen. So ist ein bewusster Umgang mit der Sonne leicht anzutrainieren und sitzt dann später wie gute Tischmanieren  😉 .

Babys und Kleinkinder

  • Babys und Kleinkinder unter 3 Jahren gehören nicht in die pralle Sonne! Der beste Schutz vor UV-Strahlung ist nach wie vor die Vermeidung!

  • Babyhaut ist noch dünn und die energiereiche UV-Strahlung kann deshalb tiefer ins Gewebe eindringen und stärkere Schäden anrichten als bei Erwachsenen.
  • Die Pigmentbildung ist noch nicht ausgereift und bildet deshalb nur einen unzureichenden Eigenschutz.
  • Bleiben Sie mit Ihrem Baby im tiefen, kühlen Schatten. Der Strand zur heißen Mittagszeit ist nicht der richtige Aufenthaltsort für ein Baby.
  • Bedenken Sie, dass die UV-Intensität in südlichen Ländern oder auch im Gebirge viel stärker sein kann, als an einem normalen Sommertag (UV-I = 8) in Deutschland. Informieren Sie sich  über die Vorhersage des örtlichen UV-Index  beim Wetterbericht oder auf dem HOME von MY-UV.
  • Der „Schatten“ unter einem dünnen, hellen Sonnenschirm am Strand zur Mittagszeit, verdient seinen Namen nicht! Selbst, wenn Sie einen Sonnenschirm mit UV-Schutz wie z. B. http://amzn.to/28IAPvL (Amazon Kurzlink) verwenden, wird durch Reflexion an der Wasseroberfläche oder an Sandpartikeln die UV-Strahlung auch in den Schatten gestreut. Dieser Schatten ist keinesfalls eine UV-freie Zone!
  • Dasselbe gilt für Strandiglus mit UV-Schutz wie z. B. http://amzn.to/1UAvF8x (Amazon Kurzlink). Aber auch hier tritt das Phänomen der Reflexion von UV-Strahlen auf. Außer Sie sitzen im geschlossenen Iglu. Das ist dann vermutlich etwas heiß  😀 .
  • Die Amerikanische Skin Cancer Foundation empfiehlt für Kinder unter 6 Monaten auf Sonnencreme zu verzichten aufgrund der empfindlichen Kinderhaut . Lassen Sie Ihr Baby im Schatten die frische Luft genießen, vermeiden Sie Spaziergänge zwischen 10 und 16 h, bringen Sie einen UV-undurchlässigen Sonnenschirm am Kinderwagen z. B. http://amzn.to/1sJNDe4 (Amazon Kurzlink) an, verwenden Sie einen luftigen Strampler der Arme und Beine bedeckt.
  • Für Kleinkinder verwenden Sie Sonnencreme mit LSF 50. LSF 50 lässt nur 1/50 der UVB Strahlen durch. Bevorzugen Sie physikalische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid. Sie hinterlassen u. U. einen weißen Schimmer auf der Haut, sind aber weniger allergen. Achten Sie auf wasserfeste parfumfreie Creme. Cremen Sie reichlich und mehrfach täglich ein. Testen Sie die Verträglichkeit der Creme erst in einem kleinen Bereich an der Arminnenseite Ihres Kindes.
  • Alternativ zur Sonnencreme können Sie Ihr Kind in UV-Schutzkleidung kleiden. Achten Sie auf die Kennzeichnung  UV-Standard 801. Vergessen Sie nicht, die freien Körperflächen einzucremen.
  • Gewöhnen Sie Ihr (Klein)-Kind an das Tragen eines breitkrempigen Sonnenhutes mit Nackenschutz und an eine Sonnenbrille mit UV-Schutz. Übermäßige UV-Strahlung kann kurzfristig Augenentzündungen wie z. B. eine schmerzhafte Bindehautentzündung hervorrufen und langfristig die Ausbildung des grauen Stars begünstigen.
  • Kinder, die älter als 3 Jahre sind dürfen in den Stunden mit wenig intensiver Sonneneinstrahlung, außer 11 h bis 16 h, auch in der Sonne spielen. Vorausgesetzt sie sind entsprechend geschützt durch Sonnencreme oder luftige, langärmlige (UV-Schutz-)Kleidung.
  • Vergessen Sie den Sonnenschutz im Auto nicht! UVA Strahlen durchdringen die Seiten- und Rückscheiben im Auto. Verwenden Sie auf den Rücksitzen Sonnenschutzrollos oder UV-Schutzfolie.

Kinder und Jugendliche

  • Halten Sie Kinder und Jugendliche an, vor dem Aufenthalt im Freien und erneut, nach dem Baden, reichlich Sonnencreme  (LSF 20 oder höher) zu verwenden.  Achten Sie darauf, dass kein Bereich des Körpers vergessen wird.
  • Bedenken Sie, Sonnencreme mit chemischen UV-Filtern muss erst ca. 20 Minuten in die Haut einziehen, bevor sie die völlige Wirksamkeit entfaltet.
  • Denken Sie auch hier an Hut und Sonnenbrille.
  • Ist doch ein Sonnenbrand aufgetreten: jede weitere Bestrahlung vermeiden, innerhalb in der ersten Stunde kühlen. Lesen Sie hier weitere Tipps zur Linderung eines Sonnenbrandes.

Auf diese Weise gut geschützt können Sie und Ihre Kids den Sommer und den Strandurlaub geniesen!

 

 

 

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    azg
    Über azg 77 Artikel
    Hallo, ich bin promovierte Diplom-Biologin mit langjähriger Berufserfahrung im Bereich der Lebenswissenschaften, Sachbuchautorin und Bloggerin.